Blogparade zum Jahresende 2010

Bei anderen Bloggern entdeckt man viele schöne Sachen. Unter anderem auch die Blogparade zum Jahresende von Buchsaiten.de. Wir sind zwar noch neu im Geschäft, aber dem Spaß wollen wir uns nicht verschließen, da wir so auch ein klein wenig resümieren können. Hier kommen unsere Antworten:

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Steppenwolf: Kriegsklingen von Joe Abercrombie. Dachte zunächst, es ist ein weiterer der vielen Fanatsy-Romane. Aber es war wirklich herausragend. Tolle Charaktere, wie ich sie so noch nirgends entdeckt habe.

Horrorbiene: Ich will dich nicht töten von Dan Wells. Ich habe die Leseprobe auf vorablesen.de abgebrochen. Ich fand sie undurchschaubar und seltsam. Zudem wollte ich keinen dritten Teil lesen, wenn ich die anderen nicht kenne. Nun hat aber eine Bekannte von mir das Buch gewonnen und ich konnte es mir dann doch nicht nehmen, es zu lesen, weil ich auch ein klein bischen auf die Punkte dort geil war. Und siehe da: Das Buch war wirklich der Hammer. Habe mir dann auch gleich noch „Ich bin kein Serienkiller“ als Taschenbuch-Ausgabe gekauft und warte darauf, dass auch „Mr. Monster“ in dem Format erscheint.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Steppenwolf: Dämonenhunger von Timothy Carter. Machte einen innovatievn Eindruck mit den rückwärts zählenden Kapiteln. Auch die Thematik „Weltuntergang“ hörte sich spannend an. Die Umsetzung war aber einfach nur enttäuschend. Ich hatte den Eindruck ein Kinderbuch zu lesen. Es war viel zu oberflächlich und damit voll an meinen Erwartungen vorbeigeschlittert.

Horrorbiene: Tja, das ist dann wohl Der schwarze Tod von Wolfgang Hohlbein – obwohl es doch eine sehr gute Bewertung von mir bekommen hat. Wieso ist es dennoch in dieser Rubrik gelandet? Ganz einfach, ich hatte mich aufgrund der Inhaltsankündingungen so sehr darauf gefreut. Sie ist auch immer noch in dieser Form bei diversen Internetshops zu finden:

„Andrej und Abu Dun folgen den Spuren von Marius, die sie nach Wien führen. Dort herrscht der Ausnahmezustand: Die Pest ist ausgebrochen und fordert zahllose Opfer. Darüber hinaus stehen die Türken kurz davor, die geschwächte Stadt anzugreifen. Die beiden Unsterblichen verdingen sich als Leichensammler, um so unauffällig die Stadt durchkämmen zu können. Die Bevölkerung Wiens begegnet Abu Dun jedoch mit Misstrauen. Die Menschen fürchten, dass er mit dem schwarzen Tod in Verbindung stehen könnte. Da erfährt Andrej, dass Marius im Narrenhaus untergebracht sein soll. Doch als er dort nach ihm suchen will, erlebt er eine böse Überraschung.“

Ich mag historische Bücher in denen Pestepedimien behandelt werden und dann sollten tatsächlich auch noch Abu Dun und Andrej – Helden, die in meiner Gunst sehr weit oben stehen – gegen sie kämpfen? Was habe ich mich gefreut! Zu lesen bekommen habe ich aber das:

„Auf der Suche nach Marius, Andrejs Sohn, verschlägt es die beiden Unsterblichen nach Venedig, kurz vor Beginn des Carnevale. Dort werden sie rasch fündig, doch irgendetwas stimmt nicht. Abu Dun beginnt sich zunehmend seltsam zu verhalten und die drei nubischen Kriegerinnen, welche Marius dorthin gebracht hatten, scheinen die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu versetzen, da es ihrerseits immer wieder zu Angriffen kommt. Andrej begegnet derweil der aufreizenden Corinna, die eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen scheint.“ Quelle: Steppenwolfs Rezi.

Nichts mit Pest, nichts mit Wien. Nach anfänglicher Enttäuschung habe ich dem Buch dann dennoch eine Chance gegeben und es dennoch als gut befunden. Jetzt mit etwas Abstand fällt mir nur wieder auf, wie unausgegoren die tatsächlich umgesetzte Idee von Hohlbein war. Ich habe „meinen Unmut“ auch in einer Buchfrage bei lovelybooks.de kundgetan und siehe da: Wolgang Hohlbein hat mir geantwortet. Hier kann nachgelesen werden.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Steppenwolf: Definitiv Joe Abercrombie. Seine Klingen-Romane sind ein absolutes Highlight.

Horrorbiene: Jim Butcher. Die Serie Codex Alera hat mir sehr gut gefallen. So gut, dass ich Teil 3 erst mal habe im Regal stehen lassen um ihn dann gleich in einem Rutsch mit Teil 4 lesen zu können. Dumm nur, dass ich dann auf 5 und 6 so lang warten muss. Das bekannte Elend. Ich würde mir ja für zwischendurch auch die Dresden Files von ihm vornehmen, nur dummerweise ist Teil 3 nicht mehr zu bekommen.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Steppenwolf: Der schwarze Tod von Wolfgang Hohlbein. Super gemaltes Portrait und die golden glänzende Schrift. Ein sehr schöner Umschlag. Sieht einfach edel aus.

Horrorbine: Das Dunkelbuch von Gordon Dahlquist. Schlicht, prägnant, lila.

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2011 lesen und warum?

Steppenwolf: Die Chronik der Unsterblichen Band 13, der hoffentlich im 4. Quartal 2011 erscheinen wird. Es ist eine meiner absoluten Lieblingsreihen und da warte ich momentan am gespanntesten auf Fortsetzungen.

Horrorbiene: Och, mein SUB ist so groß und dann die ganzen Neuanküdigungen… Auf jeden Fall werde ich im nächsten Jahr die Mistborn-Trilogie von Brandon Sanderson lesen. Die lacht mich schon jeden Tag aus meinem Bücherregal an. Desweiteren habe ich noch zwei Mopsbücher zu lesen: „Auf die Größe kommt es an“ von Mia Morgowski und „Dicke Möpse“ von Ruth Moschner. Und die Neuerscheinungen im Januar von Terry Goodkind „Das Gesetz der Neun“ und Jim Butchers „Codex Alera 4 – Der Protektor von Calderon“ (wobei ja erst noch Teil 3 gelesen werden muss) dürfen in dieser Liste auch nicht fehlen, da ich ja wissen möchte, wie es weitergeht. Ach, das wird schön!

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Tanja sagt:

    Hallo Horrorbiene!
    Wir haben tatsächlich einiges gemeinsam, denn ich mag auch historische Bücher in denen der schwarze Tod wütet. Was die Neuerscheinungen angeht, so werde ich versuchen mich ein wenig im Zaun zu halten. Zu viele neue Bücher stehen in meinem Regal, die alle noch gelesen werden wollen.
    Danke für deinen Kommentar im Lese-Leuchtturm, denn ohne diesen, würde ich jetzt nicht hier sein. Dein Blog ist wirklich muckelig kuschelig und gefällt mir sehr. Viele liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich dir und deinen Lieben.
    Tanja 🙂

  2. Tanja sagt:

    PS: Schönen Gruß auch an Steppenwolf!

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