Klassen Lena – Magyria – Die Seele des Schattens

Düster geht es zu in Magyria

Magyria besteht bislang aus zwei Teilen:

  1. Teil Die Seele des Schattens

Zum Inhalt: Mattim ist ein Vampir, der aus der geheimnisvollen Welt Magyria nach Budapest gekommen ist. Durch die Liebe der jungen Deutschen Hanna ist es ihm gelungen, das Gute in sich zu bewahren. Nun hofft er, mit Hannas Hilfe den König von Magyria – seinen Vater – davon zu überzeugen, dass Menschen und Vampire gemeinsam in Frieden leben können. Doch der König ist verblendet, weil er all seine Söhne an die Finsternis verloren hat. Lieber will er Mattim hinrichten lassen, als erneut vergebliche Hoffnung auf Rettung zu hegen. Hat Hanna ihren geliebten Mattim etwa nur vor der Dunkelheit bewahrt, um ihn nun durch die Kämpfer des Lichts zu verlieren? Da steht plötzlich Mattims finsterer Bruder Kunun mit einer Armee von Vampiren vor den Toren der Stadt, und Hanna könnte ihm ohne es zu wollen den Weg hinter die Mauern ermöglicht haben. Plötzlich kämpft die junge Frau nicht mehr nur um das Leben ihrer großen Liebe – jetzt steht das Überleben des Guten in Magyria auf dem Spiel!

Meine Meinung: Stand im ersten Band die Handlung in Budapest und die Entwicklung von Hanna und ihren Au-Pair-Kindern im Vordergrund, so ist nun die Handlung zum größten Teil in Magyria angesiedelt bzw. Magyria ist der Dreh- und Angelpunkt der Story, was mir wirklich gut gefallen hat. Die schön gestaltete Anfangssequenz zur Einführung in Handlung und Charaktere fehlt hier, da dem Leser all dies bereits aus Band eins bekannt ist.
Anfangs dachte ich beim Lesen: Das kenne ich doch schon, das brauche ich doch nicht noch einmal zu lesen. Doch diese Einstellung änderte sich recht schnell, als deutlich wurde, inwiefern sich die Handlung in Bezug zu Band eins änderte. Kunun plante von Anfang an etwas mit Réka und dies wird nun deutlich und von ihm umgesetzt. Auch Réka hat sich etwas weiterentwickelt, was sie nicht mehr so nervig machte wie im ersten Band.
Anders ist auch das Tempo des Buches. Ich empfand die gesamte Handlung als schneller: Kaum hatte ich mich an den einen Sachverhalt gewöhnt ging es auch schon weiter. Dies macht das Buch an sich natürlich spannender, doch meiner Meinung nach ging das auf Kosten der Atmosphäre, die mir im Vorgängerband sehr gut gefallen hat und hier leider nicht mehr so dicht ist. Dennoch hat das Buch Atmosphäre, doch ist sie diesemal eine ganz andere.
Mir fällt es sehr schwer das Buch zu beschreiben, ohne allzu viel vorweg zu nehmen, denn vieles was dieses Buch von seinem Vorgänger unterscheidet ist mit Dingen in der Handlung verwoben, die man nicht vorwegnehmen mag. So viel sei gesagt: Die Stimmung ist wesentlich düsterer und verzweifelter als in Band eins. Ansonsten baut das Buch was Qualität, Plot und Spannung angeht auf dem Vorgänger auf, da der Übergang nahtlos ist. Das Cover passt zur neuen Taschenbuchausgabe und ist wirklich hübsch.

Fazit: Sicher ist dies Band zwei, doch ich finde, dass dieser Band anders ist als der erste und eine gänzlich andere Stimmung hat. Gerade das wertet das Buch und die Serie in meinen Augen auf, denn abgeschlossen ist sie mit Sicherheit nicht. Wem der erste Band Das Herz des Schattens gefallen hat, der wird auch sicher Gefallen an diesem Band finden.
Ich bin gespannt wie es weitergeht.

Buchdaten: Die Seele des Schattens – Lena Klassen
Genre: Fantasy
Gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen
576 Seiten
Penhaligon
Erschienen: 23. Mai 2011
ISBN: 978-3-7645-3079-2
Preis: 18,99€

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Debbie sagt:

    Die beiden Bücher möchte auch noch so gerne lesen! Tolle Rezi!

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