Anne Rogge – Herbst-Winter-Gemüse

Nicht mein Fall

Zum Inhalt: Knackig-frisches Gemüse im Winter? Aber ja! Heimische Gemüsesorten tanken den ganzen Sommer über Sonne und liefern im Herbst und Winter gesunde Vitamine, viel Geschmack und wohlige Wärme von innen. Ob Klassiker im neuen Gewand oder wiederentdeckte Gemüsesorten wie Steckrüben, Pastinaken und Topinambur – hier kommen Gerichte, die Lust auf eine genussvolle kalte Jahreszeit machen. (Quelle)

Meine Meinung: Ich habe mich zunächst für dieses Buch entschieden, da ich auf der Suche nach Rezepten war, um mal wieder etwas anderes mit Gemüse zu kochen – immer nur das gleiche ist ja langweilig. Und da nun die kalten Jahreszeiten anstehen, dachte ich damit genau das richtige Buch gefunden zu haben.
Jedem Gemüse ist ein Kapitel gewidmet. So gibt es Rezepte zu Rote Beete, Kürbis, Kartoffeln, Kohl, Rüben, Topinambur, Wintersalat, Pastinake und Sellerie. Jedes Kapitel hat eine Einführungseite, auf der man Wissenswertes über das Gemüse erfahren kann. Leider ist mir dies nicht informativ genug. Wenn schon angesprochen wird, das Rote Beete mehrere Sorten hat, dann würde ich diese auch gerne bildlich sehen – denn diese Info war mir absolut neu. Ebenso wüsste ich gern, woran man ein frisches Gemüse erkennt und dieses zu Hause lagert – denn auch da kenne ich mich bei der Roten Beete nicht aus. Und was ist überhaupt Topinambur?!
Ich habe bereits ein Buch aus dieser Reihe und bei diesem hat mich das Layout sehr angesprochen: Die Rezepte sind optisch sehr gut aufgemacht und übersichtlich. Großzügige Bilder runden es ab. Bei manchen Rezepten finden sich noch einige zusätzliche Tipps und Varianten. Der Punkt „Was wirklich wichtig ist“ hilft, damit das Gericht wirklich gelingt. Doch leider haben mir die Rezepte bzw. die fertigen Gerichte des Buches nicht zugesagt und so war es leider auch bei diesem.
Zu allererst ist mir nicht aufgefallen, dass es sich bei diesem Buch um ein vegetarisches Kochbuch handelt. Ich wollte Gerichte mit Gemüse als (mitunter auch) wesentlichem Teil, doch bitte nicht nur! Klar, hätte ich mir bei dem Titel auch denken können, dass es ein vegetarisches Buch sein könnte, dennoch habe ich etwas anderes erwartet. Beim ersten Durchblättern habe ich dann auch einige Rezepte gefunden, dich ich gern spontan nachgekocht hätte, doch dann gab es in der Zutatenliste meist ziemlich abenteuerliche Zutaten (Ghee, Fenchelsamen…), die ich – wenn ich sie denn irgendwo finde – bestimmt nicht so oft beim Kochen wieder verwenden werde. Dies finde ich unpraktisch und macht nur Vorrats- und Kühlschrank unnötig voll.
Doch bei den meisten Rezepten habe ich gedacht: „Das koche ich nie!“, „Das ist der Partner nicht!“ oder „Das ist zu aufwendig!“ Gut, dachte ich, vielleicht sind wir zu wählerisch und habe das Buch an meine Mutter weitergegeben. Die gab es mir mit dem Kommentar zurück: „Das ist ja ohne Fleisch und wirklich lecker klingt keins der Rezepte.“ Tja, dabei isst meine Mutter gern Kohl, Steckrüben usw.
Ein weiterer Minuspunkt ist das Format des Buches. Da es kein Hardcover ist, sondern einen flexiblen Einband hat, war es schwer das Buch während des Kochens aufgeschlagen zu lassen. Hierzu müsste man das Buch schon arg knicken, nur befürchte ich, dass dann mit der Zeit etliche Seiten herausfallen würden. Auch in gängigen Kochbuchständern war es nur schwer unterzubringen, wenn das Rezept nicht gerade in der Mitte des Buches steht.

Fazit: Das Buch war leider eine Fehlentscheidung trotz eines prima Layouts.

Buchtdaten: Herbst & Winter Gemüse – Anne Rogge
Genre: Kochbuch
Integralband
144 Seiten
Kosmos
Erschienen: 6. August 2012
ISBN: 978-3-440-13287-6
Preis: 14,99€

Aus dieser Reihe habe ich bisher vorgestellt:

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