Die Montagsfrage #30

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Brichst du deinen Büchern den Rücken?

Herny als MopsMeinen Romanen? Niemals! Unser Bücherregal ist groß und nimmt eine ganze Wand im Wohnzimmer ein, wenn ich darauf schaue, sehe ich alles wunderschöne Bücher mit heilem Buchrücken – zumindest so, sehen sie alle aus, als wären sie ungelesen. Und so soll es sein, auch wenn die Lesehaltung mitunter etwas umständlich ist.
Ich besitze ein paar alte Ausgaben von Stephen King Büchern, die ich vor ewig langer Zeit (damals gabs ebay noch nicht in der Form) auf dem Flohmarkt erstanden habe, um Geld zu sparen. Die Bücher hatten bereits einen geknickten Buchrücken und die zu lesen hat dann schon Spaß gemacht, weil sie sich einfach besser lesen ließen, wenn man sie schön umknickt. Eines dieser Bücher besitze ich nun auch nochmal intakt, das andere wartet noch darauf ersetzt zu werden…
Bei meinen Fachbüchern mache ich das durchauch schon einmal, auch wenn ich auch bei diesen Büchern wert auf ein hübsches Regal lege, doch wenn ich längere Passagen parallel zur PC-Arbeit lesen muss, dann brauche ich beide Hände frei und immer wieder neu das Buch aufschlagen ist lästig und kostet Zeit. Doch zum Glück habe ich dafür einen Buchständer, doch bei dem lässt es sich eben nicht vermeiden, dass der Rücken mal bricht…

SteppenwolfNein. Haben ja schließlich auch Geld gekostet.

Diese Aktion entstammt dem Blog Paperthin. Alles weitere kann dort nachgelesen werden.

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11 Kommentare Gib deinen ab

  1. Tanja sagt:

    Ein geknickter Buchrücken hat für mich sogar etwas nostalgisches. Ich mag es, wenn man Büchern ansieht, dass sie gelesen worden sind.

    1. horrorbiene sagt:

      Nostalgisch sind für mich vor allem in Leder gebundene Bücher und die knicken eh nicht. 😉

      1. Tanja sagt:

        Solche edlen Bücher besitze ich leider nicht! 😉

  2. datmomolein sagt:

    Ehrlich, alle sprechen an, wie furchtbar anstrengend es ist, dass es nicht passiert und maltretieren (aus meiner Sicht) ihr unbeschwertes Leseerlebnis, und das alles nur damit es dann hübsch im Regal aussieht?
    HILFEEE, ich finde das ja schon ein bisschen OCD, also zwanghaft. Ich habe wenn ich auch nur anstazweise versuche, dass zu verhindern, spätestens nach 15 Minuten einen Krampf in der Hand, habe die Nase voll das Ende einer Zeile jedesmal zu erraten und meine Leselust ist bei Null.

    Sorry, mir ist das absolut unverständlich… 🙂 Aber ich befürchte, bei meinem Post morgen, bin ich sämtliche Vielleser los. Naja.

    @Tanja. Schön. So sehe ich das auch – „nostalgisch“ – das trifft es für mich. Und das tollste, es macht das reread so viel einfacher 😉

    1. horrorbiene sagt:

      Ach, es gibt auch viele Bücher, bei denen gibt es keine Knicke, egal wie man liest. Blanvalet hat zb viele so gut gebundene. Vielleicht mag ich den Verlag auch deshalb so. 😉

  3. pzychobunny sagt:

    Ich peresönlich hab meine Bücher immer in einer kleinen, festen Baumwolltasche speziell für Bücher dabei und würde sie nicht umknicken, das mag ich gar nicht. Aber ich würde mal von mir behaupten, ich passe auch nicht übermäßig darauf auf. Es stört mich nicht, wenn ich Bücher gebraucht im Regal stehen habe, die die ein oder andere Lesespur haben, allerdings sollte es sich im Rahmen halten. Aber klar…optisch macht so ein intaktes Buch natürlich mehr her. Aber mein Freund ist da genauso – er mag es gar nicht, wenn man Lesespuren sieht und liest sehr vorsichtig.

    1. horrorbiene sagt:

      So eine Tasche habe ich auch. Fürher habe ich immer Tüten von der Buchhandlung genommen nun habe ich aber so eine hübsch bestickte Buchtasche, leider kommt sie nicht mehr so oft zum Einsatz.

      Wirklich aufpasse tue ich auch nicht, es ist mir schon ins Blut übergegangen, dass ich vorsichtig lese, dass ich das gar nicht mehr bewusst mache. Dementsprechend kann ich auch ganz entspannt lesen.

  4. Aniday sagt:

    Ich gehe mit meinen Büchern pfleglich um und absichtlich mache ich keine Knicke rein, aber es ist auch nicht tragisch wenns doch mal passiert. Ich will nicht beim lesen ständig nachdenken, sondern im Buch versinken. Außerdem müssen meine Bücher eh einiges abkönnen, da ich meist beim pendeln im Zug lese und in der Handtasche immer was dran kommt. So Sachen wie Extra-Taschen oder Tüten zum Schutz habe ich aufgegeben – vor allem unpraktisch, da ich das Buch auch mal für 5 Minuten raushol und dann schnell wieder verstau. Und wenn bei einem Buch die Qualität nicht stimmt machts kaum einen Unterschied ob mit oder ohne weiteren Schutz. Das Buch daheim lassen, weil es in der Handtasche aneckt? Sicher nicht! Nur absichtlich Schaden zufügen geht gar nicht. Meine Besucher dürfen gerne sehen, welche Bücher ich schon gelesen habe und irgendwie mag ich es wenn das Regal damit nicht mehr aussieht wie in der Buchhandlung! Sind ja meine und keine Verkaufsexemplare, solche sehe ich jeden Tag 🙂 Der Freund meiner Schwester hat letzt sogar mal zu mir gesagt, dass er Bücher erst dann wirklich schön findet, wenn sie gelesen aussehen – die typischen kleinen Macken, Knicke im Rücken, ….
    Nur bei geliehnen Büchern bin ich froh dass ich selbst TB so lesen kann dass sie danach noch wie neu aussehen, ohne dass ich mich dafür anstrengen muss. Die lese ich dann aber auch nur daheim und das heißt dass ich manchmal ewig für ein Buch brauche. Da ich aber auch möchte dass ich geliehene Bücher ordentlich zurück bekomme… (Knicke im Rücken kann ich wie gesagt ab – aber ich mag es nicht wenn jemand anders den ersten Knick macht, und das betrifft auch alle anderen „gröberen“ Macken^^)

    1. horrorbiene sagt:

      Ich hatte auch kein Problem damit, meine Bücher heile zu lassen – inklusive der Ecken und Seiten – als ich noch täglich Zug und Straßenbahn gefahren bin und dabei gelesen habe. Doch die Zeiten sind vorbei und ich kann nur noch zu Haus lesen. 😦

      1. Aniday sagt:

        Ich werde immer gefragt ob ich mit dem Auto nicht eine Menge Zeit sparen würde. Würde ich, aber nicht Nerven und Kosten, und wenn man dann noch schön die Zeit zum lesen nutzen kann…. Daheim komme ich leider kaum dazu. Vor allem da mein Mann nicht liest, meist lese ich also nur wenn er fern sieht oder so 😦

      2. horrorbiene sagt:

        Zugfahren ist für mich nun nur noch eine Notlösung, auf die ich zum Glück noch nicht zurückgreifen musste. Ich muss einfach viel zu viel Zeug mit mir herumtragen, als dass der Zug für mich praktikabel wäre.

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