Marc-Uwe Kling – Die Känguru-Chroniken

Ein bisschen bekloppt, aber lachbar

Die Känguru-ChronikenDie einzelnen Episoden entstanden noch vor 2009 und wurden wöchentlich im Podcast Neues vom Känguru bei Radio Fritz gesendet.

Zum Inhalt: Der Autor Marc-Uwe Kling hat einen neuen Nachbarn, ein Känguru. Dieses zieht schon sehr bald in das freie Zimmer und fortan bilden die zwei eine Wohngemeinschaft. Schon bald erleben sie aberwitzige Abenteuer und es gibt kaum ein Thema über das sie nicht philosophieren.

Meine Meinung: Die Idee mit dem Känguru hat mir von Anfang an gefallen. Es fungiert dabei eigentlich mehr als eine Art Alter Ego des Autors und darf so natürlich alles sagen, was dieser manches Mal nicht wagen würde.
Die Episoden sind kurz und durchaus unterhaltsam. Meinen Humor hat es zumindest getroffen und ich habe oft lachen müssen. Mir ist aber auch aufgefallen, dass die einzelnen Episoden vom Vortrag leben. Stumpf runtergelesen war es meist nicht so amüsant wie vorgetragen. Auch gab es einige, die mir kein Lachen entlocken konnten und vielleicht ja auch gar nicht wollten. Zumeist sind die Episoden abgeschlossen, dennoch gibt es einige Running-Gags u.a., die immer wieder vorkommen und auch manche Geschichte greift Ereignisse von vorangegangenen wieder auf. So ist es sinnvoll das Buch chronologisch zu lesen und nicht durcheinander.

Fazit: Marc-Uwe Kling hat zweimal den Poetry-Slam gewonnen, ist mit dem Radiopreis für seine Känguru-Geschichten ausgezeichnet worden und zuletzt auch mit dem Hörbuchpreis für die Känguru-Chroniken live und ungekürzt. Mit Worten umgehen kann er und das merkt man diesem Buch auch an. Wenn man Klings Humor mag, kommt man an den Känguru-Chroniken nicht vorbei.

Buchdaten: Die Känguru-Chroniken – Mark-Uwe KlingBewertung_08_s
Genre: Humor
Taschenbuch
272 Seiten
Ullstein
Erschienen: 11.03.2009
ISBN: 978-3548372570
Preis: 7,95€

Bisher in dieser Reihe erschienen:

Die Känguru-Chroniken Das Känguru-Manifest Die Känguru-Offenbarung
Teil 1 Teil 2 Teil 3
Rezension Rezension Erscheint 3/14
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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Tintenelfe sagt:

    Wir hatten letztens gerade beim Lesekreis darüber gesprochen. Als gemeinsames Buch kam es natürlich nicht in Frage, aber die Neugier wurde geweckt. Nachdem, was die Vorstellende erzählt hat und nach dem, was Du schreibst, klingt es für mich als wäre die Hörbuchversion die bessere Alternative, oder?

    LG, die Tintenelfe

    1. datmomolein sagt:

      Ich hab das Hørbuch udn glaube auch,d ass dies besser als das Buch ist. Allerdings nicht in der Öffentlichkeit hören, ich bin schon manchmal auf Arbeit beinah vorm Stuhl gekippt und konnte mir ein unterdrücktes Prusten nicht verkneifen…

  2. lesenundmehr sagt:

    Ich habe es auch als ungekürztes Hörbuch genossen. Der Autor liest richtig klasse und die Geschichte ist einfach abgedreht gut 🙂

  3. Steppenwolf sagt:

    Das Hörbuch habe ich auch noch nicht gehört, werde es mir aber definitiv zulegen. Ich denke, dass es in der Form tatsächlich noch besser ist. Ich hab Horrorbiene einige Passagen vorgelesen, was ihr wesentlich besser gefiel, als es selbst zu lesen. 😀

  4. horrorbiene sagt:

    Ich finde auch, dass das Buch vorgelesen wesentlich besser wirkt, als nur gelesen. Anfangs fand ich es ehrlich Stock doof, bis du es mir vorgelesen hat, dann war es durchaus amüsant. Ist aber eher nicht mein Humor…

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